Dienstag, 5. Juni 2007

Bundesjungendspiele

Wer kennt sie nicht die Bundesjugendspiele? Die letzte Waffe von Kulultusministerien um Schüler dazu zu bringen sich zu bewegen, aber mal ehrlich wer von den Leuten, die dort sitzen hat sich den ich nenne es einfach mal "Scheis" ausgedacht? Wenn mir das wer sagen kann, so ziehe sich der Ideengeber warm an, denn ich wäre der erste, aber wohl nicht einzige, der ihn erknüppeln würde. Aber kommen wir zum eigentlichen Thema zurück und werden wieder sachlich. Was bringt es mir, wenn ich als Lehrer Kinder dazu bringe sie 100 Meter rennen zu lassen, sie dazu bringe Weitsprung zu machen und zu guter letzt eine Kugel stoßen zu lassen? Um ehrlich zu sein: Nichts... Leute die sportlich sind werden damit keine Probleme haben, aber Leute die mit Sport nichts anfangen können werden die Bundesjugendspiele in den seltensten Fällen dazu bewegen mit eben solchem anzufangen. Das ist meine Meinung zu der Sache. Ich selbst habe zwar damit keine Problene, da ich eben sehr viel Sport mache, aber trotz alledem ist die ganze Sache kolossale Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Denn wenn man zwischen allen Aktivitäten eine Stunde Pause hat, weil irgendwelche Leute es einfach nicht geregelt bekommen und selbst die organisierenden Sportlehrer keine Ahnung haben, von dem was sie da verlangen, so trägt dies keines Falls zu Verbesserung der Gesamtsituation bei. Aber da wir ja alle nix besseres zu tun haben, wird es den Kram wohl weiter geben, zumindest für zukünftige Generationen, denn ich als Elftklässler hatte den Spaß zum letzten Mal dieses Jahr, zumindest aktiv... Ab nächstes Jahr heißt es kleinen Kindern zu helfen und Wurftabellen ausfüllen, na wenn da mal keine Freude aufkommt.

1 Kommentare:

Am/um 6. Juni 2007 um 12:01 , Blogger Faappy meinte...

Sportlehrer haben ja generell die Ambition beim 100-Meter-Lauf oder Weitsprung den nächsten Carl Lewis zu finden. Ich hatte in 13 Jahren Schule 6 verschiedene Sportlehrer und bei keinem wirklich Spaß, weil es ständig nur Leistungsdruck gab.

 

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